Ehrenamtliche Mitarbeit

Frauen, die Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit beim Frauenkrisentelefon haben, sind jederzeit herzlich willkommen.

Nur Dank des ehrenamtlichen Engagements vieler Frauen als Beraterinnen und Vorstandsfrauen konnte und kann das Frauenkrisentelefon die seit Jahren bestehende tägliche telefonische Krisenberatung aufrechterhalten.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Frauenkrisentelefons bekommen die Möglichkeit

  • in der Einarbeitungszeit und bei Fortbildungen Theorie und Praxis zu verknüpfen
  • ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in der Beratung zu entwicklen und zu erweitern
  • einer intensiven Auseinandersetzung mit frauenspezifischen Themen
  • ihre Selbstreflexion zu erweitern (Fallbesprechung, Supervision)
  • die Hilfestrukturen Berlins, insbesondere Frauenprojekte, kennenzulernen
  • anderen engagierten Frauen zu begegnen

Interessierte Frauen, die einen entsprechenden Ausbildungshintergrund, Beratungserfahrung und Verständnis für frauenspezifische Arbeit haben, können sich jederzeit beim Frauenkrisentelefon bewerben. In der Regel findet daraufhin ein persönliches Vorstellungsgespräch statt. Dabei ist Bereitschaft zur längerfristigen Mitarbeit im Projekt erforderlich.

Während der etwa zweimonatigen Einarbeitungszeit werden ehrenamtliche Beraterinnen intensiv von den Koordinatorinnen begleitet. Entsprechend ihrer Erfahrungen erhalten sie eine individuelle Einführung in die Beratungs- und Projektarbeit. Mit der Einarbeitungszeit beginnt eine dreimonatige Probezeit. Der Zeitaufwand beträgt, nach der Einarbeitungszeit,  ca. 6-10 Std. im Monat (Beratungszeiten vorrangig am Wochenende/Feiertage), darin enthalten sind Beratungsdienste und Teilnahme an Supervision/Fallbesprechung einmal im Monat.

Die Professionalität der Beratungsarbeit wird durch fortlaufende interne und externe Supervision und Fortbildungen (z.B. zu Themen wie Trauma, Sucht, häusliche Gewalt, Suizidalität, interkulturelle Krisenberatung) sowie monatliche Fallbesprechungen und -analysen im Team sichergestellt.