Persönliche Beratung für Migrantinnen Frauen mit Migrationshintergrund sind häufig von Diskriminierung, Ausgrenzung und Stigmatisierung betroffen und oft von gleichberechtigter Partizipation am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Besonders in Krisensituationen fällt es Migrantinnen oft schwer sich in einer fremden Sprache auszudrücken, Gefühle zu verbalisieren und die momentane Situation zu schildern. Sie sind häufig nicht ausreichend über das Hilfesystem informiert, wissen nicht, dass sie zur Nutzung berechtigt sind und befürchten aufgrund von Sprachproblemen mißverstanden zu werden. Interkulturelle Beratung erfordert daher insbesondere … Offenheit und Respekt für andere Lebenszusammenhänge und Kulturen … Sensibilität für Diskriminierungserfahrungen … migrationsspezifisches Wissen
… Selbstreflexion der Beraterinnen … Fremdsprachenkenntnisse
… Sprachkompetenz der Beraterinnen Das Angebot der Face-to-Face-Beratung in unterschiedlichen Sprachen ermöglicht einen barrierefreien Zugang in der Krisensituation und einen vertrauten Raum für Frauen um Scham, kulturelle Tabus und Angst vor Stigmatisierung zu überwinden. Ziel der begleitenden Krisenberatung ist die nachhaltige Stärkung der Frauen. Dies beinhaltet je nach individuellen Bedürfnissen und Belangen … den Wiederaufbau ihres Selbstwertgefühls … die Unterstützung der Frauen bei der Ausweitung ihrer Handlungsfähigkeit … die Vermittlung von Unterstützung und das Aufzeigen von Hilfemöglichkeiten … die Aufklärung und Informationsweitergabe, z. B. bezüglich relevanter Gesetze … die gezielte Weitervermittlung an andere Einrichtungen
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